Die FSLN

Der Befreiungskrieg

Nachdem in den 1950er Jahren mehrere Versuche, bewaffneten Widerstand gegen die Somoza-Diktatur zu organisieren, gescheitert waren, gründen am 23. Juli 1961 Carlos Fonseca Amador (getötet 1976), Silvio Mayorga Delgado (getötet 1967), Tomás Borge Martínez (gestorben 2012) und andere die Frente de Liberación Nacional (Nationale Befreiungsfront), die sie wenig später in Frente Sandinista de Liberación Nacional (Sandinistische Nationale Befreiungsfront, FSLN) umtaufen. Damit treten sie symbolisch das Erbe Augusto C. Sandinos an. Noch im selben Jahr stößt der damals 16-jährige Daniel Ortega Saavedra zur FSLN.

Die FSLN schafft sich nach und nach eine Basis im ländlichen Raum Nicaraguas, vornehmlich in den bergigen Gebieten des Nordens. Dort gewinnt sie das Vertrauen vieler Bauernfamilien und legt Waffen- und Ausrüstungslager an. Sie finanziert sich zunächst u. a. aus Banküberfällen, erhält aber auch logistische Unterstützung durch die Regierung Cubas. Schon bald wird die FSLN-Guerilla, zumeist noch ungewollt, in Scharmützel mit der Nationalgarde der Diktatur verwickelt, die sie als „Terroristen“ bekämpft.

Im Jahr 1969 wird der militärische Widerstand auch in die Städte getragen. Nach einem Treffen mehrerer FSLN-Mitglieder in einem konspirativen Haus in der Hauptstadt Managua kämpft Julio Buitrago Urroz, der „Vater des städtischen Widerstands“, stundenlang allein gegen mehrere hundert Soldaten des Somoza-Regimes. Die Berichterstattung über diesen Kampf im Fernsehen erhöht den Bekanntheitsgrad der Guerilla und ermutigt viele Menschen, die FSLN zu unterstützen oder sich ihr anzuschließen.

Auch die Bereicherung des Somoza-Clans an internationalen Hilfsgütern, die das Land nach dem verheerenden Weihnachtserdbeben von 1972 erreichen, bewirkt, dass sich immer mehr Menschen gegen die Diktatur engagieren. Auch der Mittelstand Nicaraguas wendet sich mehr und mehr gegen die Somoza-Diktatur, zumal diese die hohen Chargen der Nationalgarde privilegiert, worunter die Geschäfte des Mittelstandes leiden.

Weihnachten 1974 kidnappt ein FSLN-Kommando im Haus von José María „Chema“ Castillo in Managua viele Prominente des Regimes, als dort eine Party für den damaligen US-Botschafter stattfindet. Nach mehreren Tagen Verhandlungen mit dem Regime, die der Kardinal von Managua, Miguel Obando y Bravo, führt, erreichen die Guerilleros die Freilassung einer großen Zahl politischer Gefangener, die Zahlung eines hohen Lösegeldes, die Verlesung eines Kommuniqués in den Medien und freien Abzug nach Cuba. Unter den befreiten Gefangenen befindet sich auch Daniel Ortega, der seit 1967 inhaftiert gewesen war.

Die zunehmenden Erfolge der FSLN führen zu einer verstärkten Repression der Bevölkerung durch die Diktatur. Verdächtig ist grundsätzlich jeder Mann, der älter ist als 16 Jahre. Viele Menschen „verschwinden“, werden willkürlich verhaftet, gefoltert, getötet.

Mitte der 1970er Jahre spaltet sich die FSLN in drei so genannte Tendenzen. Die marxistisch orientierten „Proletarier“ sind der Meinung, dass nur die organisierte Arbeiterschaft das Regime stürzen kann. Da die organisierte Arbeiterschaft im damaligen Nicaragua aber zahlenmäßig sehr klein ist, erlangt diese Tendenz keine große Bedeutung. Die Tendenz „Guerra Popular Prolongada“ (Verlängerter Volkskrieg, GPP) propagiert Massenerhebungen des Volkes als Voraussetzung für eine erfolgreiche Bekämpfung der Diktatur. Die „Insurreccionalistas“ (Die Aufständischen, denen die Ortegas angehören) meinen, dass die Diktatur in viele bewaffnete Aktionen verwickelt werden muss, die das Volk ermutigen sollen, sich zu erheben.

Carlos Fonseca Amador und andere versuchen, die FSLN wieder zu einen. Als sich Fonseca Amador im nördlichen Bergland auf dem Weg zu einer GPP-Gruppe befindet, um mit ihr zu verhandeln, gerät seine Guerilla-Kolonne am 7. November 1976 in einen Hinterhalt der Nationalgarde. Carlos Fonseca wird, wie viele seiner compañeros, getötet.

Ab Ende 1977 kommt es in mehreren Städten des Landes zu spontanen Aufständen der Bevölkerung. Guerilla-Einheiten eilen hinzu, um einzugreifen. Die Guerilla ist jedoch noch nicht stark genug, um diese Aufstände zum Erfolg zu führen.

Am 10. Januar 1978 ermorden Schergen des Regimes in Managua den Journalisten und Herausgeber der Tageszeitung „La Prensa“, Pedro Joaquín Chamorro, auf offener Straße. In der Folge kommt es zu Massendemonstrationen und Aufständen. Bei einer Volkserhebung im Stadtteil Monimbó von Masaya stirbt Camilo Ortega, jüngerer Bruder von Daniel und Humberto Ortega, am 26. Februar 1978 im Gefecht.

Am 22. August 1978 stürmt ein FSLN-Kommando den Nationalpalast in Managua und nimmt das gesamte Parlament als Geiseln. Die Aktion erhält den Namen „Chanchero“ (Schweinestall). Nach mehrtägigen Verhandlungen erreicht das Kommando die Freilassung vieler Gefangener, ein hohes Lösegeld und freien Abzug. Die Fahrt zum Flughafen von Managua wird zu einem Triumphzug durch jubelnde Menschenmassen.

Humberto Ortega entwickelt einen strategischen Plan für einen militärischen Sieg über die Diktatur. Dieser Plan trägt erheblich dazu bei, die drei Tendenzen der FSLN wieder zu vereinen. Obwohl weiterhin spontane Aufstände der Bevölkerung die Planung immer wieder zu Veränderungen zwingt, können die vorgesehenen Fronten gebildet werden und erfolgreich auf Managua vorrücken.

Anfang 1979 beginnt der Endkampf um die Macht in Nicaragua. Immer mehr befreite Gebiete und Städte, vor allem im Norden des Landes, stehen unter der Kontrolle der FSLN. Somoza befiehlt, diese Gebiete und Städte und damit die Bevölkerung zu bombardieren. Der US-Präsident Jimmy Carter hält eine Waffenlieferung an das Somoza-Regime im Wert von rund 25 Millionen Dollar zurück, da er die Diktatur wegen ihrer Grausamkeit nicht weiter unterstützen will. Das schwächt die Nationalgarde nicht nur militärisch, sondern auch moralisch.

Der FSLN gelingt es, auch in der Hauptstadt Managua befreite Gebiete zu schaffen, die ebenfalls von der Luftwaffe der Diktatur bombardiert werden. Um die Zivilbevölkerung zu schützen, beschließt die FSLN, sich aus Managua zurückzuziehen. Als die Guerilleros sich am 27. Juni 1979 auf den Weg nach Masaya machen, schließen sich ihnen spontan rund 30.000 Zivilisten an. Dennoch gelingt der Rückzug praktisch ohne Verluste, da die Nationalgarde ihn erst spät bemerkt und bombardiert.

Wenige Tage später beginnt die erneute Offensive der FSLN-Fronten auf Managua aus dem Norden, Süden und Osten. Am 17. Juli 1979 verlassen der Diktator Anastasio Somoza Debayle, seine Familie und die höchsten Chargen des Regimes das Land. Am 18. Juli erreicht von Mexiko aus die zwei Tage zuvor gebildete Exil-Regierung León im Westen des Landes. Sie wird sofort von mehreren Regierungen anderer Staaten als legitime Vertretung des nicaraguanischen Volkes anerkannt. Dort vereinen sich auch die neun „Comandantes“ der FSLN: Tomás Borge, Víctor Tirado, Humberto Ortega, Henry Ruiz, Daniel Ortega, Jaime Wheelock, Bayardo Arce, Carlos Núñez und Luis Carrión.

Die Nationalgarde befindet sich nach erbitterten Kämpfen in chaotischer Auflösung.

Am 19. Juli 1979 ziehen die Kolonnen der FSLN-Guerilla von Süden, Norden und Osten in Managua ein, wo die Bevölkerung ihnen einen begeisterten Empfang bereitet, um den endgültigen Sieg über eine der grausamsten und längsten Diktaturen Lateinamerikas zu feiern. Dennoch kommt es im ganzen Land noch tagelang zu Scharmützeln mit versprengten Einzelkämpfern der Nationalgarde. Der 19. Juli wird zum nationalen Feiertag.

Am 20. Juli trifft die Exil-Regierung in Managua ein und wird vor dem Nationalpalast von den Kämpfer_innen und der Bevölkerung begeistert empfangen. Der „Junta des Nationalen Wiederaufbaus“ gehören Daniel Ortega Saavedra, Sergio Ramírez Mercado, Moises Hassan Morales von der FSLN sowie der Unternehmer Alfonso Robelo Callejas und die Witwe des ermordeten Prensa-Herausgebers Pedro Joaquín Chamorro, Violeta Barrios de Chamorro, an. Bereits im August ziehen sich Robelo und Barrios de Chamorro aus der Junta zurück. Die FSLN übernimmt die Macht in Nicaragua.

Die FSLN an der Regierung

Innen- und Wirtschaftspolitik

Vom Erdbeben 1972 zerstörtes Zentrum Managuas in den 1980er JahrenUm ihre Herrschaft zu sichern, werden die Guerilla-Einheiten der FSLN in die neue nationale Armee Ejército Popular Sandinista (Sandinistisches Volksheer, EPS) umgewandelt. Oberbefehlshaber wird Humberto Ortega Saavedra. Zudem werden in allen Gemeinden und in den Stadtteilen der größeren Orte Comités de Defensa Sandinista (Sandinistische Verteidigungskomitees, CDS) gegründet, die konterrevolutionäre Aktivitäten und Sabotage verhindern und auch für die allgemeine Sicherheit sorgen sollen.

In der ersten Zeit nach dem triunfo (Sieg) der Revolution kommt es nach „Prozessen“ so genannter Volksgerichte zu etwa 100 Hinrichtungen von Nationalgardisten. Mehrere hundert der Verantwortlichen werden verhaftet und streng bestraft. Zwischen 7.000 und 9.000 mutmaßliche Unterstützer und Aktive des Somoza-Regimes werden unter zum Teil problematischen Bedingungen inhaftiert. Sie werden bis Februar 1981 vor Gericht gestellt. Amnesty International stellt fest, dass es keine Fälle systematischer Misshandlungen der Gefangenen gegeben habe.

Zu den ersten Maßnahmen der neuen Regierung gehören die Enteignung des Besitzes der Familie Somoza, die Verstaatlichung der Banken und Minen, die Abschaffung der Todesstrafe, die Garantie der Meinungsfreiheit, umfangreiche Reformen im Gesundheits- und Bildungswesen (Einführung der Schulpflicht für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren) und eine Agrarreform zugunsten landloser Bauern.

Bereits 1980 engagieren sich hunderttausende vor allem junger Menschen an einer „Cruzada de alfabetización“, einer Kampagne zur Alphabetisierung der mehr als 50% Nicaraguaner_innen, die in der Diktaturzeit keine Schule besuchen konnten. Die Analphabet_innenquote wird auf 12% gesenkt. Viele der jungen Lehrer_innen lernen zum ersten Mal die miserablen Lebensumstände der Landbevölkerung kennen, als sie hinausziehen, den Menschen dort lesen, schreiben und rechnen beizubringen. Das Archiv dieser nationalen Alphabetisierungskampagne in Managua gehört inzwischen zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. Die UNESCO zeichnet das sandinistische Nicaragua zweimal mit dem “Nadezhda K. Krupskaya”-Preis aus: einmal für die Alphabetisierungskampagne und ein zweites Mal als das Land, das im 20. Jahrhundert am meisten für die Bildung seiner Bürger_innen getan hat.

Trotz eng begrenzter Haushaltsmittel fördert die Regierung die schulische Bildung, die kostenlos ist. Durch den Bau von Schulen und verstärkte Ausbildung von Lehrpersonal fördert die FSLN-Regierung die Bildung im Allgemeinen, insbesondere aber im bisher vernachlässigten ländlichen Raum.

Das Gesundheitswesen war in der Zeit der Somoza-Diktatur praktisch ausschließlich auf die Bedürfnisse der wohlhabenden Mittel- und Oberschicht zugeschnitten. Die FSLN-Regierung entwickelt ein für Patient_innen kostenfreies System mit Krankenhäusern in den großen Hauptstädten der Departements, Gesundheitszentren in Kreisstädten und Gesundheitsposten im ländlichen Raum. Auf diese Weise kommt erstmals in der Geschichte des Landes die gesamte Bevölkerung in den Genuss medizinischer Betreuung. Impfaktionen für Kinder und Erwachsene beugen vermeidbaren Krankheiten vor.

Ein großer Teil des vom Somoza-Clan enteigneten Grundbesitzes wird nach und nach an landlose Bauern vergeben, andere Teile werden zu Staatsfarmen. Die Bildung von landwirtschaftlichen Kooperativen wird stark gefördert. Später können auch brach liegende Grundstücke von Großgrundbesitzern enteignet werden, wenn sie ein Jahr lang nicht bewirtschaftet werden. Durch die Förderung des Anbaus von Grundnahrungsmitteln wie Mais, Reis, Bohnen und Kochbananen, sowie die Abgabe von Lebensmitteln zu subventionierten Preisen wird innerhalb weniger Jahre eine gesicherte Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln erreicht. Kaffee bleibt Hauptexportprodukt Nicaraguas.

Die Wirtschaftsunternehmen der Familie Somoza und geflüchteter Anhänger der Diktatur werden in Staatsbesitz überführt oder an Kooperativen übergeben. Ein großes Problem besteht im Mangel an Fachleuten, die verstehen, diese großen Betriebe erfolgreich zu führen. Vielfach werden hohe Posten mit volkswirtschaftlicher Verantwortung eher an Personen mit Verdiensten im Befreiungskrieg, denn wegen derer beruflicher Kompetenz  besetzt.

Im Übrigen wird Privatbesitz nicht angetastet. Wirtschaftlich besteht die Verteilung in der Volkswirtschaft während der 1980er Jahre zu je einem Drittel aus Staats- und Privatbesitz und Kooperativen.

Wahlen 1984, neue Verfassung 1987

Wegen des contra-Krieges werden Meinungs- und Versammlungsfreiheit zeitweilig eingeschränkt, vor den Wahlen zur Nationalversammlung und die Präsidentschaft am 4. November 1984 aber wieder aufgehoben. Die Regierung gewährt der Opposition Sendezeiten in Rundfunk und Fernsehen. Auf Druck der USA nehmen mehrere rechtsgerichtete Parteien schließlich nicht an den Wahlen teil.

Die FSLN gewinnt die von rund 400 internationalen Wahlbeobachtern kontrollierten Wahlen mit Zwei-Drittel-Mehrheit. Präsident wird Daniel Ortega Saavedra, Vizepräsident Sergio Ramírez Mercado.

Es ist bemerkenswert, dass trotz des Kriegszustandes freie und faire Wahlen durchgeführt wurden.

Ebenso bemerkenswert ist, dass trotz der angespannten Lage Nicaraguas die Regierung ein Jahr lang eine breite Diskussion mit der Bevölkerung führt, um 1987 eine neue Verfassung zu verabschieden. Viele Spitzenpolitiker_innen treten, auch unabhängig von der Verfassungsdiskussion, in vom Fernsehen live übertragenen Veranstaltungen auf: „De cara al pueblo“ – Mit dem Gesicht zum Volk“. Diese Veranstaltungen finden auch in kleineren Gemeinden statt. Die Bürger_innen stellen teils sehr unbequeme Fragen und üben offen Kritik, der sich die Politiker_innen stellen müssen.

Je nach Kriegslage werden Meinungs-, Presse-, Koalitions- und Versammlungsfreiheit zeitweilig eingeschränkt. Insgesamt kann aber festgestellt werden, dass diese Grundfreiheiten trotz des Kriegszustandes weitgehend gewahrt bleiben.

Unterstützung der Revolution von außen

Bereits im Juli 1979 nimmt eine FSLN-Delegation als Gast am Kongress der IV. Sozialistischen Internationale (SI) in Stockholm teil. Später wird die FSLN Mitglied der SI.

Die Sandinistische Volksrevolution erfährt wirtschaftliche, infrastrukturelle, medizinische und im contra-Krieg auch militärische Unterstützung vor allem aus dem sozialistischen Lager und von Cuba. Aber auch westeuropäische Staaten wie Spanien, die Niederlande und einige der skandinavischen Länder stehen der Sandinistischen Revolution mit Wirtschaftshilfe bei. Ein wichtiger Partner Nicaraguas wird auch die Deutsche Demokratische Republik (DDR). Sie liefert Ifa-LKWs und Güter des täglichen Bedarfs, baut und betreibt in Managua das Krankenhaus „Carlos Marx“, liefert Milchpulver und erhält im Gegenzug Agrarprodukte.

In der Bundesrepublik Deutschland (BRD) nimmt die CDU-geführte Regierung Helmut Kohls 1982 die von der SPD-FDP-Regierung unter Kanzler Helmut Schmidt zugesagte Wirtschaftshilfe in Höhe von 42 Millionen DM zurück. Die westdeutschen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit (Deutscher Entwicklungsdienst und Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) bleiben allerdings in Nicaragua vor allem in den Bereichen Trinkwasser, Landwirtschaft und medizinische Versorgung aktiv.

Auf zivilgesellschaftlicher Ebene löst die Revolution und ihr Vorhaben, einen eigenen Weg zwischen Kapitalismus und Sozialismus zu suchen, eine weltweite Welle der Solidarität aus. Allein in der BRD bilden sich gut 80 Solidaritätsgruppen, die Projekte in Nicaragua unterstützen. Viele dieser Gruppen und Vereine setzen Partnerschaften ihrer Gemeinden mit Städten und Regionen in Nicaragua durch.

Die überraschende Wahlniederlage am 25. Februar 1990 und die in den folgenden Jahren einsetzende Zersplitterung der FSLN bewirkt, dass sich etliche der Solidaritätsvereine auflösen und einige Städtepartnerschaften „einschlafen“.