Projekte ab 2006

 

In dieser Liste finden Sie unsere Folgeprojekte zur integrierten Armutsbekämpfung ab dem Jahr  2006, mit einer ausführlichen Beschreibung und Informationen zu Laufzeit, Förder- bzw. Kooperationspartner.


Klein-PISA in Villa El Carmen

Laufzeit: November 2008 bis April 2009
Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Villa El Carmen heißt das Municipio, das nördlich an den Kreis San Rafael del Sur anschließt. In Villa El Carmen existierten die gleichen Defizite und Probleme, wie sie in San Rafael del Sur bestanden und in vieler Hinsicht noch weiterhin bestehen. Was nicht existierte, war eine internationale Kooperation, wie sie San Rafael del Sur in der Zusammenarbeit mit unserem Verein besitzt.

Aufgrund von Recherchen, die unsere Partnerorganisation Centro de Desarrollo Rural (Zentrum für ländliche Entwicklung, CEDRU) in Zusammenarbeit mit der regionalen Vertretung des Bildungsministeriums (Ministerio de Educación, MINED) vorgenommen hatte, wurde im September 2008 beim Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein Antrag auf Bezuschussung des Projekts „Förderung der Bildung und Ernährung für Schulkinder in ländlichen Gebieten von Villa El Carmen, Nicaragua“ gestellt und von diesem genehmigt. ...mehr


P.I.S.A. - Projekt zur Ernährungssicherung

Laufzeit: März 2006 bis August 2008
Gefördert durch die Europäische Union

Der Startschuss für das neue Projekt der StäPa: "Proyecto Integral del Fomento de la Seguridad Alimentaria" (Integriertes Projekt zur Förderung der Ernährungssicherheit) war der 01. März 2006. Den Schwerpunkt des Projektes bildete generell die Bekämpfung der (ländlichen) Armut durch nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung sowie die Reduzierung der Kindersterblichkeit, die Verbesserung der Gesundheit von Müttern und die Reduzierung vermeidbarer Krankheiten.

Das Projekt richtete sich an drei besonders ernährungsgefährdete Zielgruppen mit konkreten Ernährungsdefiziten und begrenzten Selbsthilfemöglichkeiten: In extremer Armut lebende Familien von Kleinbauern, ländliche Haushalte ohne landwirtschaftliche Nutzfläche, in denen alleinerziehende Frauen überproportional häufig den Haushaltsvorstand stellen, und die besondere Risikogruppe der Schwangeren, der stillenden Mütter und der Kleinkinder unter fünf Jahren. ...mehr