"Atabal de Nicaragua"
Informationsblatt zur Solidaritätsarbeit in Nicaragua
Nr. 42 / Herbst 2000
 
 
Editorial

Unser Konzept der integrierten Armutsbekämpfung, das zeigen die jüngsten Entwicklungen in unserer Partnerregion, ist unverzichtbar. Nur auf diese Weise können wir dazu beitragen, unsere Partnerinnen und Partner in San Rafael del Sur – und das sind nach wie vor die ärmsten Schichten der Bevölkerung – in die Lage zu versetzen, ihre Lebenssituation nachhaltig zu verbessern. Dieses Konzept hat beispielsweise entscheidend dazu beigetragen, die Folgen der jüngsten Überschwemmungskatastrophe zu mildern.

Allerdings gibt es auch immer wieder einmal Rückschläge für unsere Vereinsarbeit, über die wir in dieser neuen Ausgabe des „Atabal de Nicaragua“ leider auch berichten müssen: Während sich die bundesdeutschen, exportorientierten „Global Player“ über die anhaltende Euro-Schwäche die Hände reiben, trifft uns der hohe Dollarkurs mit schweren Folgen. Die Baukosten für das neue Gesundheitszentrum „Julio Buitrago“, das kurz vor seiner Vollendung steht, sind gegenüber der Kalkulation gewaltig gestiegen.

Andererseits Erfreuliches: Mit Noel Cerda als neuem Bürgermeister und Emilio Rizo als seinem Vize bekommen wir ein neues FSLN-Team ins Sanrafaelinische Rathaus, mit dem wir sicher vertrauensvoll und gut zusammenarbeiten werden. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl!

Blicken wir also, trotz aller Widrigkeiten, optimistisch in die Zukunft – und lasst uns, mit ihnen gemeinsam, tatkräftig ins Jahr 2001 gehen.


Der erweiterte Vorstand trifft sich jeden Donnerstag um 18.30 Uhr im Laden Admiralstraße 17, Tel.: 614 70 11. An jedem ersten Donnerstag im Monat findet am selben Ort um 19.30 Uhr unser Plenum zu einem speziellen Thema statt (bitte im Büro erfragen).