"Atabal de Nicaragua"
Informationsblatt zur Solidaritätsarbeit in Nicaragua
Nr. 65 / Sommer 2008
 
 

Jahresmitgliederversammlung im Rathaus Kreuzberg

Am 16. Mai 2008 fand im Rathaus Kreuzberg die Jahresmitgliederversammlung des Vereins statt. Obwohl die Teilnahme wegen der Ferien recht gering war, war die Versammlung beschlussfähig.

Der Vorstand wurde nach den Rechenschaftsberichten über die Arbeit in Nicaragua und Berlin, der Vorstellung der Bilanzen sowie dem positiven Bericht der RevisorInnen entlastet. Anzumerken ist, dass das Spendenaufkommen im vergangenen Jahr erfreulicherweise auf über 51.000 € gestiegen ist.

Die Neuwahlen bestätigten den alten Vorstand - mit einer Ausnahme: Mareike Kühnel muss aus beruflichen Gründen ausscheiden. Für ihre Mitarbeit wurde ihr herzlich gedankt. An ihre Stelle rückt nun Belinda Hanke, die den meisten Vereinsmitgliedern bestens bekannt sein dürfte. Sie kam über ein Praktikum zum Verein und hat den nicaraguanischen Part des Fotoprojekts "Auf die Perspektive kommt es an" koordiniert. Seit langer Zeit war sie schon regelmäßig im erweiterten Vorstand und bei vielen Vereinsaktivitäten präsent. So sehr das Ausscheiden Mareikes zu bedauern ist, so sehr freuen wir uns auf Belindas Vorstandsarbeit.
Der neue Vorstand besteht nun also aus Heike Krieger als Vorsitzender, Ulf Knecht als stellvertretendem Vorsitzenden und den BeisitzerInnen Kerstin Wippel, Elke Hokamp, Sandra Hensel, Belinda Hanke und Wolfgang Dalitz.

Einige Mitglieder, die seit Jahren keine Mitgliedsbeiträge bezahlt haben, wurden teils einstimmig, teils mit deutlicher Mehrheit der Anwesenden aus dem Verein ausgeschlossen.

Erich Köpp stellte den Mitgliedern das neu bei der EU beantragte Projekt "Fomento de la Educación Primaria, la Salud Preventiva y las Estructuras Comunitarias en San Rafael del Sur" (Förderung der Grundschulbildung, der Gesundheitsvorsorge und der Gemeindestrukturen in San Rafael del Sur), kurz FOMEDUSA genannt, vor. Die Mitgliederversammlung beauftragte den Vorstand einstimmig zur Durchführung dieses Projekts, wenn es von der EU bewilligt werden sollte (siehe dazu auch den Artikel "Was kommt nach PISA?" in diesem Heft).

Inzwischen hat die Beantragung die erste Hürde des zweistufigen Antragsverfahrens genommen, und Erich Köpp ist damit beauftragt, nun eine Arbeitsgrundlage für die ausführliche Antragsfassung zu erarbeiten.