Filmabend und Diskussion: „Monarca – De Norte a Sur“ Freitag, 26.06.2026
„Monarca – De Norte a Sur [Memoria audiovisual migrante]“
Colectivo COPAL, Costa Rica 2025, 52 min, Spanisch mit englischen Untertiteln.
Filmgespräch mit Spanisch-Deutsch Simultanübersetzung.
Wann: Freitag, 26. Juni 2026, 18:30 Uhr
Wo: RegenbogenKino, Lausitzerstr. 22, 10999 Berlin
Eintritt: frei, die Anmeldung gewünscht unter: ANMELDELINK
Gemeinsam mit dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg laden wir ein zum Screening des Dokumentarfilms „Monarca, de Norte a Sur [Memoria audiovisual migrante]“ mit anschließendem Filmgespräch!
Der Dokumentarfilm (Spanisch mit englischen Untertiteln) begleitet zwölf nicaraguanische Musiker*innen im Exil in Costa Rica, und zeigt wie sie ihre Kunst als Quelle der Hoffnung, des politischen Widerstands, für Erinnerungskultur und nicht zuletzt der Zugehörigkeit fernab der Heimat für sich und andere nutzen. Der Film porträtiert die Diaspora, die durch die Krise in Nicaragua 2018 und darüber hinaus ausgelöst wurde, und die Bedingungen des Exils in Costa Rica: Legalität, Prekarität, Gemeinschaft, Kunst und Zusammenarbeit. Es geht auch um die kreative Transformation: wie Migration bedeutet, sich neu zu erfinden, ohne die Wurzeln aufzugeben, wie Musik und Kunst Formen des kollektiven Wiederaufbaus sind.
Er ist das Ergebnis des Projektes "Monarca: Memoria Sonora del Exilio" des Kollektivs COPAL ("Colectivo de Productores Audiovisuales y Artistas Latinoamericanos").
Im Filmgespräch (Spanisch mit deutscher Simultandolmetschung) sprechen wir mit Expert*innen über die Entstehung des Films und des Albums sowie über die Rolle von Kunst und Musik im Exil. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach Erinnerung, Widerstand, Demokratie und Menschenrechten.
Gäste:
- Dr. Antonio Monte Casablanca, nicaraguanischer Historiker und Mitglied von COPAL
- Hannah Müssemann, Doktorandin am Lateinamerika-Institut (FU-Berlin)
Moderation:
- Lya Cuellar, Koordinatorin des Runden Tisch Zentralamerika
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