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Kondolenzbuch Erich Köpp

Wer von euch seine/ihre Gedanken zu Erich mit uns teilen möchte, kann sehr gern ans Büro schreiben. 

Erich_Köpp

Lieber Erich. Liebe Staepa Menschen, 

Gerade in den letzten Wochen habe ich an meine Zeit in Nicaragua gedacht und somit auch an Erich.

Es war 1996 und mein erstes Erlebnis in einem Land, wie Nicaragua.

Dieses Erlebnis hat mich nachhaltig geprägt und im Laufe der Jahre musste ich mich immer wieder erinnern an die Fahrten hinten auf dem Pickup, der Fahrer war Erich, halblange Locken, Runde Brille, Arm hängt halb aus dem Fenster.

Diese Erinnerung bleibt mir bis heute an Ihn, zusammen mit allem anderen, was wir dort erlebt haben.

Danke dir Erich , dass du beigetragen hast die Welt zu verbessern und meine Sicht auf die Welt realistischer zu machen.

 

In dankbarer Erinnerung

Jens Albrecht,  derzeit in Laos lebend

 


Im Name der Nachbarschaft Kinzigstr. 43, bedauern wir den Verlust von Erich Köpp sehr. Unsere Gedanken sind bei all seinen Freunden und Angehörigen. Seine Werke werden in den Herzen vieler weiterleben.


Heike Fischer hat mir gestern die traurige Nachricht übermittelt, dass Erich gestorben ist. Ich bin tief betroffen und möchte Dir und dem Verein mein tiefes Beileid aussprechen.

 

Es ist schwer, Gefühle in Worte zu fassen. Was bleibt ist, dass Erich uns fehlen wird. Für mich - seit einer gefühlten Ewigkeit passives Vereinsmitglied, der als Stadtrat, auch da immer mit etwas zu viel Abstand, über viele Jahre nach Möglichkeiten den Verein unterstützt hat, war Erich so etwas wie die Verkörperung des Vereins. Ich habe schöne Erinnerungen an die Momente, wenn der Verein, in dem Fall Erich und Franz, uns im Bezirksamt besucht hat, allein oder mit Gästen aus San Rafael, um zu berichten. Unvergessen die zwei Reisen, die ich mitmachen durfte. Ebenso unvergesslich die Feiern zu Jubiläen, da habe ich Erich dann auch das letzte Mal getroffen im vergangenen Jahr. Nun sind sie beide weg, Franz und Erich. Aber ihr Lebenswerk bleibt und ist beim Verein, bei Dir, bei Rosa und den anderen in guten Händen.

Knut Mildner-Spindler


Lieber Erich,

Du hast uns für immer verlassen, bist nicht mehr unter uns. Das ist sehr schwer zu ertragen. Meine Betroffenheit der letzten Tage ist einer großen Traurigkeit gewichen.

 

Es ist ein harter Schlag, dass ein so liebenswerter Mensch uns verlässt, dieses Leben hinter sich lässt, wo doch eigentlich noch so viel da vorne gelegen hätte und es noch so viel zu tun gibt, um diese Welt besser und gerechter zu machen.

 

Es sind jetzt gut sechs Jahrzehnte, die wir uns kennen, oder besser du mich, denn als dein Patenkind fehlen mir die ersten Jahre der Erinnerung. Und selbst diejenigen, die Dich auch nur einen Tag kennengelernt haben, möchten sicher auch diesen nicht missen. Alle, die Dich kennen, behalten eine wunderbare Erinnerung an Dich. Du kannst Dir des grenzenlosen Respektes Deiner Freunde sicher sein.

 

In meiner Jugend warst Du eine wichtige Orientierung für mich; ich habe Dich kennengelernt als der guten Menschen einer; beeindruckend in Deinem Charakter und Deiner Persönlichkeit, in Deiner Diskussionsfreude, Deinen anregenden Denkanstößen, Deiner weltoffenen Art und Deiner Lebenslust und sozialem Engagement, Deinen scharfen Analysen und Deinen humanistischen Spuren, die Du ohne Frage bei vielen hinterlassen hast. Ein Freigeist und Intellektueller. Es gibt wohl Wenige, die bescheidener sind als Du, und mit deiner vorbildlichen Integrität bist Du deinen Werten immer treu geblieben und hast immer ehrlich und gerecht gehandelt. Du warst dem sehr nahe, was der Che als el hombre nuevo bezeichnete.

 

Du warst ein wirklicher Militant des Lebens; einer der wusste, was Solidarität, Loyalität und Freundschaft ist, einer auf den man zählen konnte, einer der durch seine klar formulierten Ansichten vielen Orientierung geben konnte. Und einer, der sich leidenschaftlich für seine Ziele engagierte.        

 

Wir haben wunderbare Zeiten zusammen verbracht, wir haben verrückte Momente teilen können, ich behalte reihenweise Erinnerungen an Dich, die ich nie vergessen werde ! Du hast mir die Augen und Ohren für gute Musik und Kunst geöffnet. Meine Jugend wäre eine andere gewesen ohne Dich. Und ich wäre ohne Dich nicht der Mensch geworden, der ich heute bin. Ich zähle mich glücklich, ein solches Vorbild wie Dich gehabt zu haben. Danke, Erich !

 

Und trotzdem haben wir uns seit vielen, vielen Jahren weitgehend aus den Augen verloren. Jeder lebte sein Leben, wusste grob, was der andere so tut, teilte die ein oder andere Konzert- oder Musikkritik. Ach ja, Musik; was wäre Dein Leben ohne die Musik gewesen? Du suchtest immer die Avantgarde, das Experimentelle der jeweiligen Zeit. Einmal kam ich bei Dir vorbei und Du hörtest Duke Ellington; auf meine Frage, wieso Du denn diese ollen Kamellen hörst, antwortest Du nur: „Das war auch einmal Avantgarde und hat viele andere Visionäre inspiriert“. Und trotz Deiner Passion für kreativen Jazz bliebst Du auch der Musik treu, die Dich in Deiner Jugend geprägt hat: von dem Barden Bob Dylan hast Du nie lassen können.

 

Auch wenn noch vieles zu sagen bleibt, das Wichtigste ist erst mal raus; die Worte können trotzdem nichts mehr ändern. Mein Herz ist traurig und ich teile den Kummer und Schmerz Deiner Freunde. Sei gewiss, lieber Erich, Du hast einen Ehrenplatz in meinen Erinnerungen und der jetzt noch verbliebene Wunsch für Dich ist, dass Du weiterhin gute Bücher, gute Musik und gute Freunde um Dich hast.

Hasta la victoria, siempre!

Christian


QUERIDOS AMIGOS DE LA ASOCIACIÓN BERLÍN

CON PROFUNDA TRISTEZA RECIBIMOS LA NOTICIA DEL FALLECIMIENTO DE NUESTRO QUERIDO AMIGO ERICH

En CEDRU, estamos consternados y lamentamos su pérdida.

Erich trabajó muchos años, coordinando los proyectos, en el marco del hermanamiento entre nuestros pueblos, la ciudad de Berlín Kreuzberg con San Rafael del Sur.

Uno de los fundadores de la Asociación para el hermanamiento

En la Asociación Berlín Kreuzberg, fue por largos años, la persona de contacto para el Centro de Desarrollo Rural, CEDRU, de San Rafael del Sur.

 

Erich fue una persona, que tuvo una excelente trayectoria de trabajo, de experiencia, de vivencias, que empezó en los años 80, fue parte de las primeras brigadas de jóvenes alemanes, que vinieron a nuestro país Nicaragua, como voluntarios a trabajar con espíritu de solidaridad, apoyó incondicionalmente al pueblo de San Rafael del Sur y sus comunidades en obras de desarrollo comunitario.

 

Conocemos del gran amor que Erich le tuvo a la Asociación, por su apoyo, esfuerzo y dedicación, para mantener vivo el hermanamiento, lo que contribuyó a los cambios, avances y desarrollo de nuestro pueblo de San Rafael del Sur.

 

No olvidaremos nunca, las veces, que, por muchos años, nos visitó en la oficina de CEDRU. Su carisma, paciencia, experiencia. Las veces que también él, nos recibió cuando miembros del equipo de CEDRU fuimos a Alemania, su amabilidad y que siempre nos acompañó y nos apoyó. Momentos bonitos que siempre recordaremos.

 

Siempre le estaremos agradecidos por sus consejos, por todo el conocimiento que compartió con el equipo de CEDRU, siempre estuvo presto a escucharnos y ayudarnos en nuestras inquietudes, con mucha paciencia.

 

El equipo de CEDRU brinda sinceras condolencias, a todos los de la Asociación y a todos en Alemania que le conocieron.

Con profunda gratitud nos despedimos de Erich

 

Descanse en paz nuestro querido amigo.

Atentamente

Equipo de CEDRU conformado por:

Enoc Rizo Rizo, Auxiliadora Sánchez Rivera, Nelly Gómez Mercado, Eduardo Gutiérrez Flores, Doris Alemán, Ignacio Gutiérrez.


"Die Kiste da ist für Westdeutschland, Tina!“ – es ist kurz vor Weihnachten 2009, 20 Jahre nach dem Mauerfall. Wir tüten Weihnachtsatabals ein. Für Erich und einige andere Vereinsmitstreiter, die schon vor 1989 in Westberlin waren, wird es wohl immer die „Kiste nach Westdeutschland“ bleiben. Ich musste schmunzeln.

Erich lernte ich 2003 nach meinem IJGD-Aufenthalt in Nicaragua kennen. Franz hatte uns das Berliner Büro wärmstens empfohlen: „Schaut doch da mal vorbei, Mädels. Der Erich und die anderen sind auch echt nett!“ Und so gingen wir an einem Donnerstag im Spätsommer 2003 zum ersten Mal in die Naunynstraße ins Vereinsbüro. Bevor der Verein in die Müllenhoffstraße und später in die Adalbertstraße umzog, saß die Staepa dort, nicht weit vom Kuchenkaiser, dem wir nach den Treffen des erweiterten Vorstands öfter mal einen Besuch abstatteten.

 

Erich war so etwas wie die „Seele“ des Berliner Büros. Was wie eine Phrase klingt, war Wirklichkeit. Er war unsere „Standleitung“ nach San Rafael und niemand sonst wusste so gut über die Zusammenhänge der vielen Projekte – ob EU, BMZ, LEZ oder anderes – Bescheid. Erich hatte einfach den Überblick und die Gelassenheit. Er strahlte Ruhe aus, auch wenn mal etwas nicht so gut klappte, ein Antrag abgelehnt wurde oder die Gelder knapp wurden.

Nachdrücklich in Erinnerung geblieben sind mir die vielen Karnevale der Kulturen mit Erich. Nochmal Pitu und Eiswürfel nachordern, auch hier Ruhe im Trubel bewahren und am Schluss auf der Eistruhe sitzen und quatschen bis diese vom Verleiher abgeholt wurde.

 

2014 habe ich mich aus dem aktiven Vereinsleben zurückgezogen. Erich hat noch bis 2018, also bis Anfang 70, im Büro gearbeitet und dann die Bürogeschicke an Rosa übergeben. Mit ihr habe ich Ende August Erich im Krankenhaus besucht. Ich hatte ihn wirklich viele Jahre nicht mehr gesehen und es ging ihm schon schlecht. Wir Vereinsmitglieder – ob aktiv oder nicht mehr so aktiv die letzten Jahre – sind in den letzten Wochen zusammengerückt, haben Erich besucht und uns um ihn gekümmert. Wir haben uns ausgetauscht und am Samstag, dem 24. September 2022, kam die Nachricht von Heike, die – obwohl wir doch noch alle gehofft hatten – fast unausweichlich schien.

Erich, Du wirst uns fehlen. Uns und den Nicas in San Rafael. Wir vermissen Dich.

Tina Stähler


 

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